Agile Geschäftsprozesse: Bauplan der digitalen Ökonomie

Wie können in der digitalen Ökonomie Effizienz und nachhaltiger Erfolg des Geschäftsmodells sichergestellt werden? Den Schlüssel hierzu bilden agile Geschäftsprozesse, die als Bauplan der digitalen Ökonomie fungieren.

Die Abbildung der Geschäftsprozesse in Modellen ermöglicht dann schnelle Implementierungsverfahren, in denen die fachlichen Vorgaben mittels standardisierter SaaS-Angebote aus der Oracle Public Cloud in produktive Unternehmenssoftwaresysteme umgesetzt werden. Ein Blick in die Zukunft zeigt, wie diese Verfahren auch in unternehmensübergreifenden Prozessnetzwerken Anwendung finden.

Einleitung

Neuartige digitale Technologien oder einfach nie da gewesene Arten der Nutzung bekannter Technologien, manchmal auch nur immense Leistungsexplosionen bewährter Technologien bilden den Raum, sind Treiber der digitalen Ökonomie. Hier finden geniale – oder manchmal geradezu frappierend einfache – Serviceideen motivierter Entrepreneure ihren Nährboden. Kommen dann noch potente, idealerweise geduldige Risikokapitalgeber ins Spiel, scheint der neue Stern am Himmel der digitalen Ökonomie bereits geboren zu sein. Doch wie kann verhindert werden, dass dieser Stern nicht bereits nach kurzer Zeit wieder im Feuer der verbrannten Millionen verglüht? Wie können Effizienz und nachhaltiger Erfolg des Geschäftsmodells sichergestellt werden?

Wir meinen, dass es hierzu eines Bauplans bedarf, der allgemein verständlich und leicht kommunizierbar formuliert ist, dem aber so viel Agilität innewohnt, dass er sich jederzeit schnell und elastisch an sich ändernde Markt- und Umweltbedingungen adaptieren lässt. Der Bauplan muss verschiedene Blickwinkel auf die digitale Ökonomie ermöglichen: eine konsistente strategische Unternehmenssicht mit Geschäftszielen, Strategien und einer objektiven Risikobetrachtung sowie eine umfassende Definition der Geschäftsprozesse mit Prozesskontext, Abläufen, Geschäftsregeln, Geschäftsobjekten, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sowie den relevanten Unternehmensstrukturen.

Ein solcher Bauplan der digitalen Ökonomie darf keinesfalls starr sein – er würde scheitern. Er muss vielmehr agil sein, indem er aus einer Menge „denkbarer“ Geschäftsprozesse aufgespannt wird, die wiederum selbst einen agilen Charakter aufweisen. Die Abbildung der Geschäftsprozesse in semiformalen Modellen ermöglicht dann schnelle Implementierungsverfahren, in denen die fachlichen Vorgaben der Geschäftsprozessmodelle mittels standardisierter Software as a Service (SaaS)-Angebote aus der Public Cloud in produktive Unternehmenssoftwaresysteme umgesetzt werden. Gerade der Oracle Platinum Partner PROMATIS bietet hier besonders ausgereifte Verfahren für das gesamte Oracle SaaS-Portfolio an, die im vorliegenden Beitrag kurz angesprochen werden.

Doch sind dies aktuell nur die ersten Phasen der digitalen Ökonomie, in denen sich diese Verfahren bewähren. Weitere Phasen werden folgen, in denen singuläre Geschäftsprozesse zu unternehmensübergreifenden Prozessketten und Prozessnetzwerken verbunden werden müssen. Nahtlose Integration und beste Usability für alle involvierten Anwender werden dabei ebenso vorausgesetzt wie ein optimales Ausschöpfen der Potenziale des Internets der Dinge (Internet of Things; IoT). Auch diese Aspekte werden in diesem Beitrag andiskutiert.

Ein gut bestelltes Feld …

Dass in der Wirtschaft und Verwaltung in den hoch entwickelten Volkswirtschaften der Erde eine digitale Transformation in vollem Gange ist, aus der die digitale Ökonomie der Zukunft erwächst, lässt sich an ganz vielen Indikatoren ablesen von der Verbreitung digitaler Endgeräte bis hin zum elektronisch verwalteten Datenvolumen (Stichwort: Big Data). Neu ist aber, dass die Grenzen zwischen Geschäftswelt und Privatleben verschwinden und sich der digitale Wandel selbst bis in die Entwicklungsländer dieser Erde erstreckt.

In der Null-Grenzkosten-Gesellschaft, können immer mehr Menschen an den über das Internet verbreiteten Services partizipieren. Und neben diesem menschlichen Bedürfnis an Partizipation lassen sich Megatrends identifizieren, die die digitale Transformation treiben: Mobile Technologien, Business Intelligence inkl. Big Data, Cloud Computing und Social Media. Dazu kommt die immer stärkere Nutzung des Internets der Dinge, in der cyber-physische Systeme untereinander und mit humanen Nutzern kommunizieren und kollaborieren.

Diese Vielzahl an Treibern der digitalen Transformation führt in vielen Unternehmen zu einem informationstechnischen Wildwuchs, insbesondere auch, wenn die Einführung neuer Technologien im Rahmen von „Me-Too-Strategien“ erfolgt. Von Effizienz und nachhaltigem Erfolg des Geschäftsmodells sind die Unternehmen dann weiter weg denn je zuvor. Kein Zweifel: Gewinner der digitalen Ökonomie gehen anders vor.

Was aber zeichnet eben diese Gewinner der digitalen Ökonomie aus? …

Lesen Sie das vollständige Whitepaper von Dr. Frank Schönthaler zum Thema „Agile Geschäftsprozesse: Bauplan der Digitalen Ökonomie

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